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Der Stuifen ist ein 757,4 m hoher, einzelstehender Berg der Schwäbischen Alb und bildet zusammen mit Rechberg und Hohenstaufen die sogenannten „Drei Kaiserberge“, Wahrzeichen der Region.

„Stuifen“ ist eine abgeleitete Version von „steil“. Im Mittelhochdeutschen steht „stief“ für „steil“. Mit dem „n“ als Beugungsfall erweitert ist der „Stiefen“ ein „steiler Berg“. In der Mundart wurde aus dem i-Laut ein Doppellaut. Früher standen für das Eigenschaftswort „tief“ die schwäbischen Varianten „tiaf“ und „tuif“. Beim Stuifen fand die gleiche Wortbeugung statt.

Der Stuifen steht bei Waldstetten und Wißgoldingen, ist nicht bebaut und nur zu Fuß erreichbar. Er ist ein sogenannter Zeugenberg und besteht aus Weißem Jura.

Ab 1850 wurde die Heide des Stuifens aufgeforstet, was 1918 abgeschlossen war.

Beim Albmarathon und beim Stuifenlauf bildet der Stuifen eine wichtige Etappe.

Ab September 2010 wurde in der Gemeinde Waldstetten über die Anbringung eines zwölf Meter hohen Holzkreuzes auf dem Stuifen diskutiert, was im September 2011 erfolgte. Dieses soll im Blickfeld zu Rechberg und Hohenstaufen stehen und touristisch den Kreis der „Drei Kaiserberge“ schließen.[1] [2]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold will das Projekt sondieren in Rems-Zeitung vom 9. September 2010.
  2. Überwiegende Zustimmung: Offenbar wollen viele ein großes Holzkreuz auf dem Stuifen in Rems-Zeitung vom 14. September 2010.