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Josef Guba (* 13. September 1920 in Pröllas (Sudetenland); † August 2018 in Schwäbisch Gmünd) war ein ehemaliger Kommunalpolitiker und war von 1971 bis 1989 Stadtrat in Schwäbisch Gmünd.

Leben Bearbeiten

Guba kam 1939 als Rekrut der deutschen Wehrmacht vom Sudetenland nach Schwäbisch Gmünd und wurde im Zweiten Weltkrieg schwer verwundet, was 18 Monate im Lazarett zur Folge hatte.

Nach dem Krieg arbeitete er zunächst im US-Instandsetzungswerk an der Lorcher Straße. 1950 begann Guba als Kontrolleur in der ZF. Bereits 1953 wurde er zum Betriebsrat gewählt, 1960 als zweiter Betriebsrat der ZF, dafür freigestellt. 1974 wurde er Vorsitzenden des Gremiums gewählt und zog somit in den Aufsichtsrat der ZF. Zusätzlich war Guba im Gmünder Werk Obmann für die Schwerbehinderten, seit 1975 für den Gesamtkonzern.

1981 ging Guba in den Ruhestand.

Guba zog 1971 für die SPD in den Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Gmünd und blieb dort bis zu seinem Rückzug aus der Politik im Jahre 1989. Ebenfalls war er ab 1973 Kreisrat im Ostalbkreis.

Er war ebenfalls als Schöffe und ehrenamtlicher Richter tätig.

Guba war verheiratet mit Elisabeth Guba. Sie hatten zusammen fünf Söhne und eine Tochter sowie sieben Enkelkinder und zwei Urenkelkinder. Guba starb im August 2018.[1]

Sein Sohn Michael Guba war ebenfalls Stadtrat.

Ehrungen Bearbeiten

1980 verlieh ihm Ministerpräsident Lothar Späth die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.

Im Jahr 2000 wurde Josef Guba zum Ehrenvorsitzender der Bosch-Rentnergemeinschaft ernannt.[2]

Quelle Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Er hat sich immer für andere eingesetzt. Nachruf Alt-Stadtrat Josef Guba starb im Alter von 97 Jahren in Gmünder Tagespost vom 6. August 2018
  2. Jahrzehntelang im Ehrenamt tätig in Gmünder Tagespost vom 21. November 2011